Gruppenfoto 66 Minuten Team vor Schloss

Interview mit Isabel

 

Was ist deine Funktion bei 66 Minuten und wie läuft das für dich ab?

Ich bin Gamemaster/ Spielleiter in einem Minijob. Das heißt ich bereite die Missionen vor. Ich muss dazu die Technik hochfahren und schauen ob alle Requisiten an Ort und Stelle sind. Währenddessen leite ich als Inspizient das Spiel. Ich löse Szenen und Effekte aus und greife als Schauspielerin, in verschiedenen Kostümen und Rollen, über verschiedene Wege ins Spielgeschehen ein. Im Anschluss spreche ich noch lange mit dem Team, mache ein Teamfoto und bereite die Kulisse dann nach. Sprich: Aufräumen!

 

Wie ist das so bei 66 Minuten und mit den Kollegen?

Sehr gut! Ich liebe dieses immersive Theatergefühl und die Möglichkeit zu schauspielern. Die Entwicklung neuer Spiele mitzubekommen ist cool und vor allem diese zu testen. Aktuell zum Beispiel „Das Amulett“. Außerdem können wir unsere Arbeitszeit frei einteilen und unseren eigenen Terminen anpassen.
Die Kollegen sind allesamt freundlich und hilfsbereit, sodass man durchaus auch außerhalb der Arbeitszeiten gerne mit ihnen Zeit verbringt und vor allem hat man nie das Gefühl irgendwo allein zu sein. Man fühlt sich gut aufgehoben und vor allem sicher bei der Arbeit, da jeder sehr geduldig ist und wartet bis man selbst sicher genug ist ein Spiel allein zu leiten.

Was war dein verrücktestes Erlebnis bei 66 Minuten?

Beim Trophäensammler ist es für die Spieler wichtig unauffällig zu sein, da sie sich (unerlaubt) in Schlabbecks Wohnung aufhalten. Ein Team war mal so in der Immersion drin, dass sich einer von ihnen, mit einem Mantel aus der Wohnung, verkleidet hat und so tat als sei er Markus Noll, ein Freund von Schlabbeck. Da hat die Interaktion während des Spiels besonders Spaß gemacht, weil die Spieler so kreativ waren.

 

Welches ist deine Lieblingsmission und warum?

Definitiv Geldrausch! Ich mag die Pre-Show und das intensive Story-Briefing. Es zieht dich sofort in die Welt der ASF rein. Dann natürlich die Action mit den Lasern, bei denen dann auch Alarm losgeht wenn man sie berührt, was die Spannung besonders erhöht.

 

Was ist für dich besonders?

Dass die Spiele sehr storylastig und immersiv sind, sodass die ganze Situation sehr authentisch wirkt. Dadurch bekommt alles eine größere Ernsthaftigkeit.
Am meisten gefällt mir aber, dass ich als Gamemaster nicht nur das Spiel leite, sondern auch schauspielern kann.

 

Was hast du als Gamemaster oder in deiner Funktion alles lernen müssen?

Ich musste mir erstmal einprägen, wie das alles technisch funktioniert. Vor allem lernt man aber wie unterschiedlich die Menschen die Spiele angehen und man lernt sich verschiedenen Situation anzupassen. Ebenso lernt man geduldig mit den Leuten zu sein, sodass sie selbständig rätseln und Aufgaben lösen können, auch wenn sie sich mal schwer tun. Ich bin auf einer Schauspielschule, daher fällt mir das Spielen der Rollen leicht.